Meine zweite Bastel-Taucherlampe...
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Beschreibung zur Lampe
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Beschreibung zur Lampe

Seit der BOOT '98 (Februar ?) habe ich die Lampe insofern weiterentwickelt, da ich nun eine professionellen Alu-Kopf benutze und mir nun doch UW-Kupplungen geleistet habe. Nun kann ich die beiden Blei-Gels entweder parallel (6,5 Ah+ 7,2Ah = 13,7 Ah bei 12V) oder als Wechselakku benutzen.
Anmerkung: Blei-Gels, auch unterschiedlicher Kapazität, dürfen (anders als NCs) parallel geschaltet werden.




Der Grund für die Weiterentwicklung lag hauptsächlich darin, daß ich >=100W HLX benutzen möchte. Wie beschrieben, vermag die Kunststofflampe wegen der Hitze nur eingeschränkt 75W oder optimal 50W verkraften (was ja zugegeben ausreichen sollte). Weiterhin hat mich die extrem kleine Bauart des Alu-Kopfes begeistert. Natürlich ist es Geschmackssache, aber ich persönlich mag nunmal keine "Taucheranker" oder "Ofenrohre";-) Der Alukopf kostet mit dem gezeigten Kabel/Stecker und zwei Reflektoren (Spot/Flood) etwa 250.-DM;-(

Die 100W halten bei parallel geschalteten Akkus etwa 80-90min. Natürlich hält ein 50W-Brenner bei nur einem Akku etwa genauso lange.

Die Bleigels wurde mit den abgewinkelten Blechen unter die Bänderung der Flasche geschoben. Alternativ kann man auch einen Einzelakku in der Jackettasche unterbringen. Das Klebeband an den Akkus hat nur optische Gründe. Zur Zeit montiere ich die Akkus am Bleigurt. Somit ist der Schwerpunkt optimal und das Anziehen der Flasche ist wieder einfacher. Hierbei muß UNBEDINGT darauf geachtet, daß der Bleigurt (inkl. Lampe) schnellabwurffähig ist und das Kabel sich dabei nicht verheddern kann. So ist die Lampe mit einem kleinen Klettband am Karabinerhaken verbunden und das Kabel darf nicht zusätzlich befestigt werden.

Im Griff der Handlampe findet nur der BUZ-Schalter Platz. Da ich ohne Kühlkörper arbeite, habe ich vorsichtshalber zwei BUZ11 parallel geschaltet. Der dazugehörige Reed-Kontakt mit Magnet befindet sich vorne im Kopf.
Die Lampe wird durch Drehen des Kopfes Ein-/Aus-geschaltet.
Aufgrund des Umgebungsdruckes läßt sich der Lampenkopf ab ca. 35m nicht mehr drehen -- so muß man halt schon vorher die Lampe einschalten;-)
Auf eine Dimmung habe ich nicht nur wegen des Platzes verzichtet (hätte vielleicht auch irgendwie gepaßt). Ich stellte in der Praxis fest, daß ich nur um Strom zu sparen die Dimmung überhaupt eingesetzt habe -- allerdings habe ich nun wahrlich ausreichend Reserven. Wenn man wirklich weniger Leistung haben möchte, wie z.B. Nacht-TG, so wechselt man halt vorher den Brenner -- für den der es braucht.

Die Konstruktion hat sich auch in größeren Tiefen als voll zuverlässig erwiesen.
 

Nochmal: die sonst beschriebene PE-Lampe hat mich bei ca. 140 Tgs nie im Stich gelassen und ist auch nie "abgesoffen".
 
 

Fragen und Antworten

F
Von welchem Anbieter stammt das Lampenkopfgehaeuse der zweiten (weiterentwickelten) Lampe? Die von DEV Pein sehen etwas anders aus. Zeichnet sich das von Dir verwendete Gehaeuse durch bestimmte Eigenschaften gegenueber anderen aus?

A
-- das Lampengehaeuse stammt von MB-SUB
-- Es zeichnet sich durch sehr kleine Baumasse aus und ist aus Alu.
-- Entgegen den DEV-Pein-Gehaeusen ist hier ausreichend Platz im Griff um Elektronik einbauen zu koennen.
-- Wenn man bei DEV-Pein die Preise vergleicht (inkl. Kabel und Stecker!!), dann ist der Alukopf guenstiger (und IMO besser)
-- Dev Pein war bei mir auch in der engeren Auswahl, fuer mich war der Alukopf die bessere Loesung.
-- Angeblich kann DEV Pein zwar auch 100W ueber Wasser betreiben, aber bei Plastik bin ich sehr kritisch.
-- bei DEV Pein ist kein richtiger Griff dran -- der Elektronikgriff ist zu teuer und ist auf NC-Akkus getrimmt (trotz gegenteiliger Beschreibung). So braucht man z.B. bei Blei-Gel-Akkus (normalerweise) keinen Tiefentladeschutz................